Bericht 3. Lauf Mühlbach am Hochkönig, 19.5.2018

Zwei Saisonen fand kein Bergslalom zum Arthurhaus statt, 2018 stellte der Veranstalterklub MSC Mühlbach am Hochkönig das Rennen wieder auf die Beine. Für die 128 Teilnehmer galt es die Geschwindigkeit auf der steilen Strecke gut mitzunehmen, bei hervorragendem Wetter konnten sowohl Fahrer als auch Zuschauer die Veranstaltung in vollen Zügen genießen.

Wie erwartet fielen die schnellsten Zeiten der Division I in Klasse IVb (über 3000ccm). Sehr spannend machten es Vater und Sohn Thalmayr, Vater Helmut legte im Porsche 911 Turbo tolle Zeiten vor. Sohn Lucas schrieb im letzten Lauf um zwei Hunderstelsekunden Divisionsbestzeit an, blieb in der Klassenwertung aber eine Hunderstelsekunde hinter
seinem Vater Helmut. Die weiteren Klassensieger der Division I waren Peter Zlöbl (VW Polo 16v, bis 1400ccm), Martin Preisenschuh (Citroën Saxo VTS, bis 1600ccm), Engelbert Salomon (Lotus Elise, bis 2000ccm) und Willi Oberauer (BMW 335xd, bis 3000ccm).

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge endete das Rennen für Franz Probst. Er brachte mit seinem VW Golf Rallye Turbo im ersten Wertungslauf die Tagesbestzeit der Division II ins Ziel, auf dem Weg zum Start des zweiten Wertungslaufs löste sich jedoch ein Kabelbaum und verhädderte sich irreparabel im Lüfterrad der Lichtmaschine. Ohne
Klassenwertung musste er Nicolas Reiter auf Ford Escort den Sieg in der Klasse bis 2000ccm überlassen. Knapp ging es noch in der Klasse über 2000ccm her, Stefan Hetzenauer verbesserte sich mit seinem Subaru Impreza STi im letzten Lauf ordentlich und holte 9 Hundertstelsekunden vor Siegi Hasenauer auf Toyota Celica Carlos Sainz den Sieg. Über die
Siege in ihren Klassen durften sich Thomas Käferle-Jakob (Ford Escort, historisch), Hans Thalmayr (Puch 650TR, bis 1400ccm), Rene Warmuth (VW Polo, bis 1600ccm) und Gerald Strasser (TracKing RC01B, hubraumoffen) freuen.

Das Rennen haben Willi Oberauer vom Drift Team Pongau (Klasse VIII) und der MSC Schönau am Königssee per Bewegtbild dokumentiert.