Bericht 6. Lauf Obertrum, 19.8.2018

Eine tolle Kulisse am Haunsberg, eine trockene Strecke und eine bestens organisierte Veranstaltung bot der MSC Flachgau den Zuschauern und den 124 Startern beim Bergslalom in Obertrum.

Es ging auch gleich richtig rasant los in Klasse I, der Klassenführende Roland Wagner schrieb mit seinem letzten Wertungslauf die drittbeste Zeit der gesamten Division I an. Er war weder von Peter Zlöbl (Rang zwei) noch von Alois Luginger (Rang drei) von der Spitze zu verdrängen.

Mit dem letzten Wertungslauf verspielte Christoph Furtner noch den Sieg in Klasse II zugunsten des Clubkollegen Martin Preisenschuh. Rang drei ging Helmut Pötzelsberger.

Ebenfalls einen nahezu perfekten Tag erwischte Erwin Plattner in Klasse III, er distanzierte den Zweitplatzierten Markus Zechmeister um drei Sekunden. Hansi Retzer durfte sich bei seinem ersten Start gleich über Rang drei freuen.

Fast 5 Sekunden Vorsprung fuhr Willi Oberauer, der Seriensieger der Klasse IVa, auf seine Verfolger heraus. Dahinter wurde es immer knapper, Reinhard Walkner auf Rang zwei verbuchte etwas mehr als eineinhalb Sekunden Abstand, der Drittplatzierte Stefan Lechner lag nur drei Hundertstelsekunden vor Hermann Leitinger.

Erwartungsgemäß mit der schnellsten Zeit der Division I und dem Sieg in Klasse IVb fuhr Reini Sampl nach Hause. Es war dann aber doch knapper als ihm lieb war, Rallypilot Sampl kam mit den Hütchenschikanen nicht so gut zurecht und musste drei Strafsekunden mit in die Wertung nehmen. Klaus Limmer fehlten 18 Hundertstelsekunden auf den Sieg, der Drittplatzierte Lucas Thalmayr lag über zwei Sekunden zurück.

Ein anderer Thalmayr, Hans, nahm dafür überlegen den Sieg in der Klasse V mit, fast drei Sekunden trennten ihn und den Zweitplatzierten Christoph Bauer. Robert Auer kämpfte um den zweiten Platz mit, nahm aber dann drei Strafsekunden in die Wertung mit und musste sich um 4 Hunderstelsekunden hinter Gerald Strasser mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Die Plätze eins und zwei verbuchte die Familie Strasser in der Klasse VI, Sohn Michael siegte vor Vater Norbert sen., Clubkollege Markus Bertl blieb nur der dritte Platz.

Die Klasse VII bot ein Highlight für die Zuschauer, eine Zehntelsekunde entschied das Duell an der Spitze. Norbert Wimmer legte konstant schnelle Zeiten vor, Nicolas Reiter legte unter anderem mit Tagesbestzeit nach, musste aber aufgrund eines Hutfehlers bei einem schnellen Lauf seinem Konkurrenten den Vortritt lassen. Helmut Kahl kam gut eine halbe Sekunde an die beiden heran, er musste sich aber mit dem dritten Platz begnügen.

Das Unternehmen Landesmeistertitel geht weiter für Hannes Huemer, als seine Konkurrenten schon im Ziel waren gelangen ihm noch zwei hervorragende Läufe, er setzte sich um über zwei Sekunden an die Spitze. Robert Probst fuhr einen ungefährdeten zweiten Platz ein, Patrick Huemer stellte sich als Dritter zu seinem Bruder aufs Stockerl.

Die weiße Weste behielt Gerald Strasser in Klasse IX, fünfter Sieg im fünften Rennen. Andreas Brandl auf Rang zwei konnte noch halbwegs Schritt halten, der Drittplatzierte Gerold Neumayr hatte bereits über 8 Sekunden Rückstand.

Kurt Niederreiter sorgte bei den historischen Fahrzeugen für einen Heimsieg, ihm folgten Bernhard Weindl und Max Nickl.

Trotz dreier Strafsekunden in der Wertung darf sich Melanie Strasser über den Sieg in der Damenklasse freuen, 14 Hunderstelpunkte entschieden gegen Lisa Holzer, die aber wie ihre Konkurrentin ein tolles Rennen gefahren ist. Ebenfalls drei Strafsekunden nimmt Carina Kröll mit in die Wertung, das Ergebnis reicht für den dritten Platz.