Bericht 5. Lauf Obertrum, 23.8.2015

Auch heuer war der Bergslalom des MSC Flachgau in Obertrum der Teilnehmermagnet, 129 Starter konnten sich über hervorragendes Wetter und eine vom Beginn der Veranstaltung an komplett trockene Strecke freuen. Den hohen Temperaturen und den immensen Querbeschleunigungen der slickbereiften Rennautos am Nachmittag konnten einge wenige Stellen der Strecke nicht mehr ganz standhalten, sonst verlief der komplette Renntag reibungslos. Kompliment an alle Beteiligten!

Es gelang Peter Zlöbl in Klasse I zurückzuschlagen und mit seinem VW Polo den dritten Saisonsieg einzufahren. Knapp dahinter klassierte sich Alois Luginger (Suzuki Swift) auf Platz zwei, für Doppelstarter Stefan Kapeller blieb trotz Torfehler in der Wertung noch Rang drei.

In Klasse II wechseln sich die Hondas und Citroëns auf dem Treppchen ab, Obertrum dürfte den Saxos besser gelegen haben. Florian Njivar distanzierte Club- und Markenkollege Christoph Furtner um 56 Hunderstelsekunden, dahinter hält Walter Wimmer die Honda-Flagge trotz eines Torfehlers in der Wertung mit Rang drei hoch.

Abermals kein Kraut gewachsen war gegen Engelbert Salomon auf Lotus Elise in Klasse III, fünfter Sieg im fünften Rennen. Erster Verfolger war diesmal Reinhard Walkner auf Honda S2000, der damit den ersten Stockerlplatz seiner Karriere holte. Viel Speed brachte HC Motorsport-Teamkollege Andreas Maletzky auf Honda Integra mit, der selbst mit einem Torfehler in der Wertung knapp an Platz zwei herankam.

Harry Zwerschina zeigte in Klasse IVa, dass er sich mit seinem BMW M3 auf den schnellen Bergstrecken sehr wohl fühlt. Er siegte mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf den diesmal schnelleren Ford Fiesta ST Piloten Nino Dellago, der seinerseits seinen Teamkollegen Christian Forster um 7 Zehntelsekunden distanzieren konnte. Es bleibt somit ein enger Dreikampf in der Klassenwertung.

Die Klasse IVb war in Obertrum fest in deutscher Hand. Klaus Limmer vom MSC am Tegernsee brachte seinen Opel Speedster Turbo am schnellsten ins Ziel, auch die schnellste Einzelzeit der Division I ging an ihn. Teamkollege Peter Klein auf Porsche GT3 musste sich um gut eineinhalb Sekunden geschlagen geben, komplettiert wird das Siegespodest von Philipp Suttrop auf Ford Focus RS.

Ordentlich zur Sache ging es in Klasse V, die ersten drei Fahrer trennte nicht viel mehr als eine Sekunde. Ein gehöriges Lebenszeichen gab Gerhard Taxacher von sich, der seinen gelben VW Polo am schnellsten um die Kurven zirkelte. Es folgt zwei mal Thalmayr, Stefan mit seinem Suzuki Swift GTR-S auf Rang zwei und Hans mit seinem Steyr Puch auf Rang drei.

Nur 6 Starter machten unter sich den Sieg in Klasse VI aus. Michael Strasser fuhr mit seinem Toyota Corolla einen beruhigenden Vorsprung von über zweieinhalb Sekunden auf Franz Roider (Ford Fiesta) heraus, weitere drei Sekunden später kam Markus Bertl (Honda CRX) auf Platz drei in die Wertung.

Ordentlich ran genommen wurde die Strecke von den scharfen Renngeräten in Klasse VII. Christopher Neumayr am Steuer seines kompromisslos aufgebauten Ford Escort NPM sorgte für die schnellste Zeit des gesamten Renntages, ebenso holte er sich den Klassensieg. Um eineinhalb Sekunden geschlagen geben musste sich Lokalmatador Nicolas Reiter, der aber wie BMW 2002 Pilot Norbert Wimmer auf Platz drei den Zuschauern Motorsport vom Feinsten bot.

Viel zu tun gab es für die Veranstalter in Klasse VIII, rekordverdächtige 31 Starter stellten sich der Zeitenjagd. Drei bekannte Gesichter fanden sich auf den ersten drei Plätzen, allen voran Bernhard Permetinger, der sich erfolgreich mit seinem BMW M3 der durchwegs aufgeladenen Konkurrenz entgegenstellte. Zweieinhalb Sekunden Vorsprung holte er auf Robert Pernetstätter heraus, der seinen Allrad-getriebenen Mazda 323 GTR sehr dynamisch auf Platz zwei stellte. Dahinter ging es knapp zu, Willi Oberauer gelang mit seinem Porsche 944 Turbo der Sprung auf Platz drei.

Zum Abschluss des Tages demonstrierte uns Herbert Perwein eindrucksvoll, wie schnell man einen VW Käfer ins Ziel bringen kann. Dies brachte ihm den Sieg in Klasse IX. Die "Altvorderen" des MSC Flachgau nutzten die Klasse IX, um intern den schnellsten Piloten zu bestimmen, in der Wertung bedeutete das Rang zwei für Kurt Niederreiter auf Ford Escort RS2000 und Rang drei für Rennleiter Manfred Költringer auf Ford Escort Twin Cam.

Katrin Thalmayr holte die meisten Punkte für die Damenwertung, Rang zwei gab es für Maria Perwein. Die zeitschnellste Dame Petra Niederreiter vervollständigt das Siegertrio auf Rang drei.

Inoffizielle Videos zum Rennen findet ihr hier (leider erst ab Klasse IVa/IVb): Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Onboard Willi Oberauer