Bericht 4. Lauf Obertrum, 21.8.2016

Den insgesamt 4. Lauf zur Salzburger Landesmeisterschaft veranstaltete der MSC Flachgau in Obertrum. Die 117 Teilnehmer/Innen wurden auf dem schnellen Kurs zusätzlich noch mit wechselnden Bedingungen stark gefordert, wodurch ein paar Überraschungen in den Endergebnissen möglich waren.

Lokalmatador Peter Zlöbl nahm sich bei nasser Fahrbahn ein Herz und konnte mit beeindruckender Manier die Klasse I gewinnen. Der dreifache Saisonsieger Markus Zechmeister musste sich geschlagen geben und holte sich mit starker Leistung Rang zwei. Zum ersten Mal in dieser Saison am Start holte sich Roland Wagner Rang drei.

Herbert Perwein, bekannt durch seinen bärenstarken VW Käfer, fährt auch auf einem Citroen Saxo ganz erfolgreich in der Klasse II. Er konnte als Doppelstarter von besseren Bedingungen profitieren und sich den Sieg in der Klasse II sichern. Mit etwas Respektabstand dahinter reiht sich Florian Njivar ein, Rang drei und damit der erste Stockerlplatz seiner Karriere ging an Florian Aigner auf seinem VW Lupo GTI.

Ein wenig Lunte gerochen scheint Erwin Plattner zu haben, der nach zwei Stockerplätzen nun seinen ersten Sieg in der Klasse III in der Saison 2016 feiern durfte. Er verwies seinen Clubkollegen Robert Probst mit zwei Sekunden Abstand auf Rang zwei. Den dritten Platz holte sich trotz eines Torfehlers in der Wertung Christoph Fröhlich auf seinem Ford Fiesta ST.

Eine tolle Vorstellung zeigte Harry Zwerschina, der seinen BMW M3 durch den Kurs scheuchte und sich den Sieg in der Klasse IVa sicherte. Dino Travljanin durfte den Renault Clio RS Trophy vom Teamkollegen Christian Forster pilotieren, das "Experiment" endete mit Rang zwei für ihn. Das Siegertrio vollenden konnte der Tiroler Harald Suitner auf Citroen DS3.

Die Klasse IVb zeigte den Haunsberg-Liebhaber Klaus Limmer auf seinem Opel Speedster Turbo ganz oben auf dem Siegertreppchen. Er konnte sich auch die Tagesbestzeit der Division I sichern. Diesmal war Philip der schnellste Suttrop mit dem Ford Focus RS, er durfte Rang zwei für sich verbuchen. Adolf Heisig kam mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht, er und sein Seat Leon Cupra wurden trotz technischer Unterlegenheit mit Platz drei belohnt.

Eindrucksvoll wiederholte Gerhard Taxacher seinen Sieg in Klasse V, er düpierte seine Konkurrenten mit Fabelzeiten, darunter die Tagesbestzeit der Division II. Der dreifache Saisonsieger Hans Thalmayr musste sich an diesem Tag bei über 4 Skunden Rückstand mit Rang 2 begnügen. Eine weitere Sekunde später kam Christoph Bauer auf seinem 8V Polo ins Ziel.

Michael Strasser drückte einmal mehr der Klasse VI seinen Stempel auf und holte sich den Sieg. Franz Roider zeigte eine starke Vorstellung und konnte sich über Rang zwei freuen. Norbert Strasser sen. brachte den Toyota Corolla als dritter ins Ziel.

In der Klasse VII begann es wieder signifikant zu regnen und die Piloten rüsteten auf Regenreifen um. Eine Klasse für sich war bei diesen schwierigen Streckenverhältnissen Nicolas Reiter auf seinem Ford Escort. Ihm am nächsten kam Daniel Angermann auf seinem schnellen VW Golf. Um den Sieg kämpfte auch Josef Rausch mit, der jedoch drei Strafsekunden in die Wertung mitnehmen musste und sich dadurch mit Rang drei begnügen musste.

Die sogenannte „Big Banger“ Klasse VIII brachte uns einen Premierensieg durch Stefan Promok auf seinem ca. 600 PS starken Mitsubishi Evo 8. Nur hauchdünn dahinter krönte Matthias Arbeiter eine tolle Vorstellung mit Rang zwei. Ebenfalls nur knapp dahinter reihte sich sein Bruder Sebastian Arbeiter auf Rang drei ein.

Die Klasse IX zeigte, dass die alten Hasen im Motorsport immer noch sehr schnell unterwegs sind, hier holte sich Kurt Niederreiter auf Ford Escort RS 2000 den Sieg. Willi Oberauer brachte seinen BMW 3er mit M-Technik als zweiter ins Ziel. Der Obmann des MSC Flachgau, Manfred Költringer, durfte sich selbst den Pokal für Rang drei überreichen.

Für die oftmals zeitschnellste Dame Petra Niederreiter reichten unter diesen schweren Wetterbedingungen auch die Punkte für den Sieg in der Damenwertung. Neben ihr auf dem Treppchen standen die Schwestern Katharina und Melanie Strasser auf Rang zwei und drei.

Bilder dazu findet ihr in der Galerie, der Bergslalom wurde auch im Bewegtbild festgehalten: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Onboard Harry Handlechner (Klasse II), Onboard Harry Zwerschina (Klasse IVa), Onboard Dominik Weidinger (Klasse VII), Onboard Willi Oberauer (Klasse IX)