Bericht 2. Lauf Auerbach, 19.5.2019

Strahlender Sonnenschein ganztags empfing Fahrer, Zuschauer und Veranstalter beim Bergslalom in Auerbach. Der MSC Lochen sorgte neben dem Rennen für tolles Rahmenprogramm, neben aufwändiger Kulinarik wurde die Vorführung eines BMW R 57 Rennmotorrades von 1928 im Renntrimm auf der Strecke dem Publikum dargeboten. Die 126 Teilnehmer ließen ebenfalls nichts anbrennen, es waren sehr spannende Rennen in den Klassen zu verfolgen, die oftmals in Entscheidungen um wenigen Hundertstelsekunden endeten.
Der amtierende Landesmeister der Division I Willi Oberauer gab sich nicht mit Vorsprüngen im Hundertstelbereich ab, er beendete sowohl die Klasse I, als auch die Klasse IVa (mit fast drei bzw. fast 5 Sekunden) überlegen auf Rang eins. Ähnlich überlegen siegte Engelbert Salomon in Klasse III, er brachte wieder seine starke Lotus Elise an den Start und fuhr etwas über zwei Sekunden Vorsprung auf den Sieger des ersten Rennens (Florian Njivar) heraus. Nachgelassen hat die Überlegenheit von Reini Sampl in Klasse IVb, er war etwas über eine Sekunde schneller als Verfolger Helmut Thalmayr. Eng wurde es in Klasse II beim Kampf ums Stockerl zwischen Martin Preisenschuh und dem Sieger des Saisonauftakts Christian Forster. Die Beiden trennte schlussendlich eine Hunderstelsekunde, Christian Forster musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Die vollen Punkte holte sich Christoph Furtner.
Für den amtierenden Landesmeister der Division II Hans Thalmayr war in Klasse V schon nach 2 Wertungsläufen Schluss, diese Beiden reichten aber zum Sieg mit über zweieinhalb Sekunden Abstand zum Zweitplatzierten Robert Auer. Enger verlief der Dreikampf der Strasser-Familie in Klasse VI, Michael distanzierte Norbert um etwas mehr als eine halbe Sekunde, zwei Hundertstelsekunden dahinter folgte Norbert senior. Der Veranstalterverein durfte in Klasse VIII Robert Probst bejubeln, der zum ersten Mal mit seinem VW Rallye Golf ganz oben auf dem Treppchen stand. Gerald Strasser hatte die Kupplung in seinem TracKing repariert, Platz eins in Klasse IX und Tagesbestzeit waren der Lohn. Das größte Spektakel bot die Klasse VII, wo anfangs 5 Fahrer um den Sieg kämpften. Helmut Kahl hatte mit technischen Problemen an seinem Renault Clio Williams zu kämpfen, bekam diese aber in den Griff. Er legte drei annähernd gleich schnelle Läufe hin, womit er die Klasse mit 23 Hunderstelsekunden vor Nicolas Reiter gewinnen konnte. Auch die Historische Klasse bot Spannung bis zum Ende, am meisten konnte Bernhard Weindl im letzten Wertungslauf nachlegen und seinen BMW 02 auf den ersten Platz stellen. Fünf Hunderstelsekunden trennten Matthias Ebner und Kurt Niederreiter auf den Plätzen zwei und drei. Die Damenklasse wurde durch die schnellere Einzelzeit zugunsten von Katharina Strasser entschieden, Platz zwei ging an Schwester und Doppelstarterin Melanie Strasser.