Bericht 5. Lauf Obertrum, 18.8.2019

Die volle Bandbreite des Fahrkönnens wurde den Teilnehmern beim Bergslalom in Obertrum abverlangt, in engen Schikanen bei hohem Tempo zeigte sich, welches Paket aus Fahrer und Fahrzeug die meiste Geschwindigkeit mitnehmen konnte. Bei heißem Sommerwetter war zumindest der Grip auf der Strecke kein Problem.
Fast durch alle Klassen zeigte sich, dass die kleineren Autos auf dieser Strecke ihre Vorteile haben. Peter Zlöbl legte in Klasse I (auf der Strecke, die quasi vor seiner Haustür liegt) einen Sieg nach, Christoph Furtner zog mit dem dritten Sieg in Klasse II wieder davon. Auch der VW Golf der zweiten Baureihe zählt zu den kleineren Fahrzeugen der Klasse III, damit gelang Erwin Plattner ein hauchdünner Sieg vor dem Clubkollegen Josef Schober, der ein Exemplar des gleichen Typs pilotierte. Die Motoren in den Fahrzeugen der Sieger in den Klassen IVa (Willi Oberauer) und IVb (Reini Sampl) stellten genug Drehmoment zur Verfügung, um den Nachteil der Fahrzeuggröße kompensieren zu können.
Die Probst-Brüder wiederholten ihr Kunststück aus Berndorf, Robert profitierte in Klasse VIII von Patzern der Konkurrenz, Franz machte in Klasse VII mit Tagesbestzeit den Sieg klar. Neue Sieger präsentierten sich uns mit dem überglücklichen Andreas Brandl in Klasse IX, mit Franz Roider in Klasse VI und mit Max Nickl in der einmal mehr spektakulären historischen Klasse. Hans Thalmayr nutzte die geringen Abmessungen seines Puch 650 TR II voll aus und gewann beim vierten Antreten zum vierten Mal die Klasse V, Melanie Strasser untermauerte als punktbeste Dame in Obertrum den Anspruch auf die Titelverteidigung.