Bericht 7. Lauf Mühlbach am Hochkönig, 26.10.2019

"Winterpause verkürzen" hieß es für viele Teilnehmer beim Bergslalom in Mühlbach am Hochkönig, goldenes Herbstwetter begleitete den letzten lauf der Salzburger Landesmeisterschaft. In der Division I war der Landesmeistertitel ja vor dem Rennen schon vergeben, in der Division II und bei den Damen waren die Entscheidungen noch offen. Unter den 129 Teilnehmern fanden sich auch Größen der österreichischen Bergrennszene, die den Zuschauern ein besonderes Spektakel boten, das es so sonst im Rahmen der Salzburg Landesmeisterschaft nicht zu sehen gibt.
Das knappste Klassenergebnis der Division I zeigte die Klasse II, in der es zwischen Christoph Furtner und Lokalmatador Christian Forster noch um den Gesamtklassensieg ging. Christian Forster gewann zwar bei seinem Heimrennen, konnte aber in der Gesamtklassenwertung nicht mehr auf Platz 1 vorstoßen. Die restlichen Klassen wurden durchwegs überlegen gewonnen, die Sieger waren Willi Oberauer (Klasse I), Engelbert Salomon (Klasse III), Udo Wirnsberger (Klasse IVa) und Reini Sampl (Klasse IVb).
Sein Pflichtprogramm erfüllte Hans Thalmayr in Klasse V, der zum Angriff auf den Landesmeistertitel erforderliche Klassensieg konnte von ihm eingefahren werden. Der vor dem Rennen Führende der Division II Robert Probst konnte der materiellen Überlegenheit der Bergrenngrößen Karl Schagerl und Werner Karl in seiner Klasse VIII nichts entgegensetzen, er musste sich mit Rang drei zufriedengeben und Hans Thalmayr den Landesmeistertitel überlassen. Zum Ausgleich waren drei der Klubkollegen vom MSC Lochen in ihren Klassen nicht zu schlagen, dies waren Franz Roider (Klasse VI), Franz Probst (Klasse VII) und Fritz Kreiseder (historisch). Stefan Promok komplettierte die Liste als Sieger seiner Klasse IX.
Die beiden Strasser-Schwestern mussten das letzte Rennen der Saison auslassen, Maria Perwein nützte die Gunst der Stunde und hielt ihre Verfolgerinnen erfolgreich auf Distanz.
Im Bewegtbild festgehalten wurde die Veranstaltung von unserem Freund Luky M. und RTS.