Saisonrückblick 2019

Bewegung fand in der Saison 2019 nicht nur bei den Rennveranstaltungen sondern auch auf dem Veranstaltungskalender statt. Sowohl dem IMSC Ried als auch dem MSC Schönau am Königssee war es nicht möglich, ihr Rennen zu veranstalten, dafür ließ der MSC Schlößl nach vielen Jahren Pause den Platzslalom Weitwörth (auf teilweise neu gebauter Strecke) wieder aufleben und hatte durchaus Erfolg damit. Ähnlich wenig Regen wie in der Vorsaison sorgte für hohe Starterzahlen, Spitzenreiter war diesmal der Bergslalom Schlößl mit 144 Teilnehmer.

Eine blitzsaubere Saison legte Willi Oberauer vom Drift Team Pongau in Division I hin, er verteidigte seinen Landesmeistertitel mit seinem BMW 335xd in Klasse IVa. Ihm war das aber nicht genug, er teilte sich mit seinem Teamkollegen Walter Bliem einen Mazda RX-8 und gewann mit 5 Klassensiegen auch noch die dazugehörige Klasse I. 5 Mal war auch Vizelandesmeister Engelbert Salomon in seiner Klasse III nicht zu schlagen, spannender ging es in Klasse II beim Kampf um Divisionsrang drei zu. 2018 hatte Christian Forster ohne Klassensieg die Nase in der Gesamtwertung vorne, diese Saison herrschte mit drei zu drei Gleichstand bei den Einzelsiegen zwischen ihm und Christoph Furtner. Die besseren Einzelergebnisse verbuchte in dieser Saison aber MSC-Schlößl-Pilot Furtner, der damit vor MSC-Mühbach-Pilot Forster Platz drei in der Divisionsgesamtwertung belegte. Zu den Klassenkollegen der engen Klasse II gesellte sich gleich noch Martin Schramm, der ohne Saisonsieg, aber mit durchwegs hohen Punktewertungen, den dritten Platz in der Klasse und den fünften Platz in der Division nach Schlößl holte. Zwei siegreiche Veranstaltungen gelangen Peter Zlöbl vom MSC Lochen in der Klasse I (inklusive toller Performance im Regen von Berndorf), er sicherte sich damit das Preisgeld für den sechsten Platz in der Divisionswertung. Dem Vereinskollegen Josef Schober gelang in der Klasse III kein Einzelsieg, mit konstant guten Wertungen kristallisierte er sich aber als erster Verfolger des Klassensiegers Salomon heraus. Er setzte sich gegen Florian Njivar vom MSC Schlößl durch, beide durften sich aber noch über das Preisgeld für den siebten und achten Divisionsrang freuen.

Die Entscheidung über den Landesmeistertitel in der Division II fiel erst im letzten Rennen, aber auch hier ist der alte Landesmeister der neue Landesmeister. Hans Thalmayr gewann alle Rennen in seiner Klasse V bis auf die Heimveranstaltung in Schlößl, das reichte um den vierfachen Klassensieger (Klasse VIII) Robert Probst mit dem letzten Rennen noch abzufangen und auf Divisionsrang zwei zu verdrängen. Hinter den beiden verzeichnete Norbert Strasser jun. ebenfalls 4 Einzelsiege, da es aber in seiner Klasse VI wegen der geringeren Starterzahlen weniger Zusatzpunkte zu vergeben gab reichte es für ihn nur zu Divisionsrang drei. Die restlichen Teilnehmer in den Preisgeldrängen der Division II hatten schon einigen Abstand bei den Punkten, Gerald Strasser auf dem vierten Divisionsrang war auch der einzige, dem noch ein Klassensieg 2019 gelang. Einige Male nah am Klassensieg waren Herbert Perwein auf dem fünften, Christian Irlinger auf dem sechsten und Robert Auer auf dem siebten Divisionsrang, zwischen den beiden letzteren lagen in der Wertung nur ein halber Punkt. Solide Leistungen lieferte Thomas Luginger in seiner Klasse VIII über das Jahr ab und durfte sich zu Recht über Divisionsrang 8 freuen.

Bei Willi Oberauer sprechen wir aktuell vom zweiten Landesmeistertitel in Folge, bei Hans Thalmayr sind es deren drei. Die Reihe geht weiter, Melanie Strasser fixierte 2019 ihren vierten Landesmeisterinnentitel in Folge, aber in dieser Saison war Schwester Katharina Strasser wieder mit von der Partie und sorgte für ordentlich Spannung. Beim Bergslalom in Höring schafften die beiden sogar einen ex-aequo-Sieg, mit geringfügig schlechteren Wertungen war der zweite Gesamtrang Katharina Strasser nicht zu nehmen. Der dritte Platz ging an Katrin Thalmayr, welche 2015 die letzte Landesmeisterin vor Melanie Strasser war.

Für die kommende Saison sind schon einige Änderungen im Reglement geplant, um die künftigen Wettkämpfe fairer und spannender zu machen und den Sport noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Eine Annäherung an das Reglement der Österreichischen Slalom-Staatsmeisterschaft soll zudem bewirken, dass eine Teilnahme bei diesen Veranstaltungen für die Fahrer der SLM technisch einfacher wird.
Wir wünschen allen Fahrern und Funktionären eine erholsame Winterpause und einen guten Start in die Saison 2020!